Vorbereitungen für Frankfurter Buchmesse 2017

Hallo meine Lieben,

leider war es seit August sehr ruhig hier, das tut mir wirklich leid, aber ich musste eine wissenschaftliche Arbeit für die Uni neben meinen normalen Arbeitszeiten schreiben, da war leider wenig Platz für Lesen und noch weniger fürs Bloggen.

Aber jetzt bin ich wieder voll für euch am Start (:
Es folgen demnächst auch noch die Rezensionen zu "Wie die Luft zum Atmen" von Brittainy C. Cherry  und "Finding Cinderella" von Colleen Hoover.

Am Sonntag ist schon wieder Oktober, das heißt die FBM 2017 ist nicht mehr weit weg *___* Noch 2 Wochen und 1 Tag bis ich endlich wieder in Frankfurt bin.


Und tadaaaaa. Heute kamen schon meine heißersehnten Visitenkarten an.
Eigentlich sollten sie erst Montag ankommen, weswegen ich jetzt völlig aus dem Häuschen bin.

Außerdem habe ich schon mal angefangen einen groben Plan für mein Wochenende aufzustellen.
Samstag wird ziemlich voll (Gott es sind sooooo viele tolle Leute da), aber am Sonntag bin ich noch relativ frei.

Ich freue mich auch sehr über mein Wiedersehen mit allen Blogger-Kollegen, Freunden und Autoren, die ich kenne. Das werden wir sehr anstrengende, aber wunderschöne 2 Tage Messe.

Ich habe außerdem vor, meinen Blog wieder ein wenig umzugestalten. Irgendwie bin ich mit dem aktuellen Design nicht mehr so richtig 100% glücklich, aber mir ist noh keine gute neue Idee gekommen.
Wer Tipps, Anregungen oder Ideen hat: IMMER HER DAMIT :D

Die nächsten zwei Wochen gibt es noch sehr viel zu regeln, organisieren und zu planen. Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt.

Auf bald in Frankfurt (;

Rezension zu "Rockherz" von Alexandra Fischer

Etwas verspäter aber oho, die letzte Rezension aus Juli.

Hier die Eckdaten:

Das Buch erschien im März 2017 beim Drachenmond Verlag und umfasst 256 Seiten. Alexandra Fischer lebt mit ihrer Familie in Bayern und war für mich eine neue Autorin von der ich gerne in Zukunft mehr lesen möchte.
Das Buch kostet 12,90€ als Taschenbuch und 3,99€ als eBook. Beide Formate findet ihr über diesen Link .
Und jetzt viel Spaß beim Lesen von meiner Rezension zu „Rockherz“.

Der Klappentext

"Miami, London, München: Das ist die Welt von Almond. Die Siebzehnjährige ist ein Scheidungskind und lebt für die Momente, die sie bei ihrem Vater verbringen darf. Als Manager von Rockbands hat er Almonds Musikstil geprägt und sie träumt heimlich davon, einmal in seine Fußstapfen zu treten. Bei einem ihrer Besuche lernt sie Burnside Close, die neue Band ihres Vaters, kennen und verliebt sich in deren Leadsänger Morris. Mehr denn je ist Almond daraufhin überzeugt, dass Rockmusik ihr Leben ist. Doch ihre Mutter ist davon so gar nicht begeistert. Als dann auch noch ein schwerer Schicksalsschlag Almonds Leben völlig auf den Kopf stellt, weiß sie bald selbst nicht mehr, was sie eigentlich will und begibt sich auf eine lange Reise, um herauszufinden, was ihr wirklich wichtig ist."

Ach ja....die liebe Al. Die hat mich manchmal wirklich in den Wahnsinn getrieben. Der Klappentext sagt mal wieder alles, was es zu sagen gibt. Ich finde das anbahnende Drama wird schon gut beschrieben und kommt deutlich heraus.
Rockherz ist ein Buch, dass mich teilweise in den Wahnsinn getrieben hat. Manchmal positiv und manchmal negativ.

Das Cover

Ich liebe es. Es ist kein superschönes außergewöhnliches Drachenmond-Cover, aber es passt für mich einfach so gut zum Buch. Auch wenn ich ursprünglich aufgrund des Covers etwas anderes erwartet hätte ist es perfekt für die Geschichte von Almond.
Man muss auch dazu sagen, dass ich Rockmusik liebe und mich deswegen besonders auf das Buch gefreut habe.




Die Story - Der Schreibstil

Das Buch dreht sich wie gesagt hauptsächlich zum Almond, die zwischen der perfekten Welt ihrer Mutter und dem rockigen, chaotischen Leben ihres Vaters hin und her springt. Ihre Leidenschaft wird von ihrem Vater geweckt, weswegen ihre Mutter noch strenger ist, da sie nicht noch einen geliebten Menschen an die Rockmusik verlieren möchte.
Als Al auf die Band Burnside Close trifft wird schnell klar, dass sie die Manager-Begabung ihres Vaters geerbt hat. Sie begleitet die Jungs auf ihren ersten Schritten zum großen Erfolg und ist für sie ihr Glücksbringer. Es wirkt fast familär.

Natürlich kommt irgendwann der große Umbruch und Al hat keine Möglichkeiten bzw. keinen Antrieb mehr die Jungs in Amerika zu besuchen. So beginnt sie ihr langweiliges Studium in London und versucht nebenbei herauszufinden, wer sie eigentlich ist.

Im Prinzip dreht sich auch das ganze Buch nur darum. Al versucht ihren Platz in der Welt zu finden und steht sich dabei nur selbst im Weg.

Teilweise fand ich einige Passagen echt nervig, weil das Mädel offensichtlich nicht weiterkommen wollte und deswegen lieber 3 Schritte zurück als 1 nach vorne gegangen ist. Dazu kam dann noch eine ordentliche Portion Liebesdrama, dass mich auch mehr genervt als erfreut habt. Ich dachte mir zwischendurch öfter mal "Bitte, werdet einfach erwachsen und lebt euer Leben."
Aber sie wurden nicht erwachsen. Leider.

Ich kann euch gar nicht mehr sagen, in welchem Zeitraum ich das Buch gelesen habe. Ich glaube es waren schon ein paar Tage, was bei der wenigen Seitenanzahl nicht unbedingt für das Buch spricht.

Der Schreibstil gefiel mir widerrum sehr. Wie oben schon erwähnt, möchte ich künftig definitiv mehr von dieser Autorin lesen, auch wenn ihre anderen Romane mir weniger zusagen vom Inhalt her als es Rockherz tut.

Die Geschichte von Almond ist eigentlich ziemlich realistisch. Viele Menschen haben eine Existenzkrise oder sind jahrelang auf der Suche nach sich selbst. Aber es war mir teilweise einfach too much, versteht ihr ?

Fazit

Ein gutes Buch, dass meiner Meinung potentiell besser hätte sein können. Die Idee ist gut, der Schreibstil perfekt und das Cover bezaubernd und trotzdem sind einige Zutaten in den Kochtopf geworfen wurden, die die Suppe versalzen haben.
Rockherz bekommt deshalb von mir eine Bewertung von 3,5 von 5

Rezension zu "Maybe Someday" von Colleen Hoover



And if I can’t be yours now
I’ll wait here on this ground
Til you come, til you take me away
Maybe someday” – Griffin Peterson / Colleen Hoover

Heute stell ich euch ein Herzensbuch von mir vor:
„Maybe Someday“ von Colleen Hoover
Hier die Eckdaten:

Das Buch erschien im März 2016 bei der dtv Verlagsgesellschaft und umfasst 432 Seiten. Colleen Hoover lebt mit ihrer Familie in Texas. Mit ihrem Debüt-Buch „Weil ich Layken liebe“, vorerst nur als eBook erschienen, stieg Sie sofort in die Bestsellerliste der New York Times auf.
Colleen Hoover ist eine Autorin, die mich mit jedem Buch ausnahmslos begeistert. Ich habe diese Autorin vor etwa 1,5 Jahren entdeckt und besitze heute alle deutschen Ausgaben.
Das Buch kostet 12,95€ als Taschenbuch und 9,99€ als eBook. Beide Formate findet ihr über diesen Link .

Und jetzt viel Spaß beim Lesen von meiner Rezension zu „Maybe Someday“.


Der Klappentext

„Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.“

Hach. Wisst ihr was ich an diesem Buch so liebe? Die gnadenlose und unaufhaltsame Realität, die es in sich trägt. Der Klappentext deutet es ja schon an, dass zwischen Ridge und Sydney gewisse Spannungen liegen im Sinne von Anziehungskräften, die höherer Macht sind.
Der Klappentext verrät vielleicht schon zu viel, aber ich finde es trotzdem nicht too much, weil die ganze Tragweite des Buches gar nicht in einem Klappentext erfasst werden kann.
Natürlich wird es wieder Menschen geben die sagen „Nein, das hätte man verhindern können“, aber trotzdem bin ich davon überzeugt, dass kein Leser Sydney oder Ridge böse sein könnten für das was passiert ist.

I want to hold on to you
Just like these memories I can’t undo
I want to hold on to you
Without you here that’s kinda hard to do” -
Griffin Peterson / Colleen Hoover

Das Cover




Wie ihr seht ist das Cover sehr schlicht gehalten, was für CoHo sehr typisch ist.
Ich tue mich jedoch schwer damit, die Frau auf dem Cover „hinter den Buchstaben“ als Sydney anzusehen, weil Sydney im meinem Kopf einfach nicht so irisch aussieht.
Die pink-blauen Tupfer passen auch wieder zur Linie von CoHos deutschen Covers.

Natürlich sind Hoover-Cover nicht die besten der besten, aber sie passen alle immer irgendwie zusammen, zumindest die meisten und dadurch einsteht eine Art Struktur, die ich sehr mag. Eine Art Einstellungsmerkmal sozusagen.
Colleen ist eine Autorin, die mich nicht mit ihren Covern von sich überzeugt hat, sondern mit ihren Storys, ihrem Schreibstil, ihren Ideen.
Vermutlich könnte das Cover auch abgesehen von Autor und Titel komplett weiß sein und ich würde es kaufen. Hier macht es einfach die Autorin. Das ist eine Tatsache, an der sich so schnell nix ändern wird.


Die Story – Der Schreibstil

Die Story handelt von Ridge und Sydney, die anfänglich Nachbarn sind.
Ridge ist Songwriter der Band seines Bruders und kombiniert die Lieder abends mit seiner Gitarre auf dem Balkon. Er teilt sich die Wohnung mit seinen Mitbewohnern Warren und Bridgette.
Sydney wohnt mit ihrer besten Freundin in der Wohnung auf der anderen Seite des Hofes und hört Ridge jeden Abend heimlich beim Gitarren spielen zu, dabei denkt sie sich eigene Texte aus, die sie dann leise dazu singt, wodurch Ridge auf sie aufmerksam wird und die beiden in Kontakt treten.

Sydney findet irgendwann heraus, dass ihr Freund sie mit ihrer Mitbewohnerin bzw. besten Freundin seit Jahren betrügt und sitzt kurzerhand wortwörtlich auf der nassen Straße.
Ridge nimmt sie bei sich auf und so entwickelt sich schnelle eine Freundschaft, die Potential zu mehr hat.
Wie es der Klappentext verrät hat Ridge jedoch eine Freundin und Sydney ist noch viel zu verletzt von ihrem Ex-Freund, um den anbahnenden Gefühlen ihren freien Lauf zu lassen.
Und trotzdem verlieben sie sich. Völlig ungeplant und ungewollt. Trotzdem finde ich, dass beide Charaktere eine unglaubliche Stärke zeigen, weil sie permanent gegen diese Gefühle ankämpfen, um Ridges Freundin nicht das anzutun, was Sydneys Ex-Freund ihr angetan hat.

Besonders schön finde ich, dass zwischen diesem ganzen Gefühlsdrama die Musik eine große Rolle spielt und noch viel schöner finde ich, dass es zu diesem Buch eine Playlist gibt, bei denen die im Bücher geschriebenen Lieder vertont wurden.

But I must confess my interest
The way that you move when you’re in that dress
It’s making me feel like I want to be
The only man that you ever see” - Griffin Peterson / Colleen Hoover

Die Musik scheint den beiden auch ein Zufluchtsort zu sein, weil sie ihre Gefühle in den Songtexten verarbeiten können, ohne, dass es den anderen auffällt und ohne Ridges Freundin direkt zu hintergehen.

Kommen wir zum Schreibstil:
Ich liebe Colleen Hoover. Das ist kein Geheimnis. So ist es auch wenig überraschend, dass mich Maybe Someday rein vom Schreibstil her wieder absolut begeistert hat.
Ich kenne wenige Autoren/Innen, die es schaffen die Story so lebhaft zu machen, wie es Colleen schafft. Ihre Bücher rufen in mir jede Menge Emotionen hervor. Ich weine, ich lache, ich werde wütend, ich bin ein emotionales Wrack und trotzdem enttäuscht sie mich nie.
Mit ihren herzzreißenden Ideen, warum Menschen nicht zusammen sein können, zieht mich einfach immer wieder in den Bann, weil das größtenteils Geschichten sind, die so jedem von uns passieren könnten oder bereits passiert sind.
Ich liebe diese Frau.



Fazit

Colleen schreibt Geschichten, die zeigen, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist, aber dass es immer ein Happy End geben kann, wenn man dafür kämpft, wenn auch vielleicht in anderer Form, als man es ursprünglich erwartet hat.

Ridge und Sydney haben mir viele schöne Stunden beim Lesen beschert. Das Buch „Maybe Someday“  habe ich bereits zum zweiten Mal gelesen und das Zusatzband „Maybe not“, in dem es um Warren und Bridgette geht, hat mich ebenfalls in seinen Bann gezogen.

Maybe Someday wurde durch die Playlist von Griffith Peterson noch mehr zum Leben erweckt als die restlichen Hoover-Bücher. Deswegen gibt es von mir eine Bewertung von 5 aus 5. Volle Punktezahl *__*

Rezension zu "Straßensymphonie" von Alexandra Fuchs



Es ist Juli. Unglaublich, aber wir befinden uns tatsächlich schon im vorletzten Monat der 2. Runde der Drachenmond Lesechallenge.
Diesen Monat dreht sich alles um das Thema „Musik“. Ich liebe Musik. Ich verbringe keinen Tag ohne Musik zu hören oder zu singen oder zu tanzen oder alles zusammen zu machen :D
Leider habe ich festgestellt, dass ich gar nicht so viele Bücher im Bereich Musik besitze, was durch diese Challenge dringend geändert werden musste.

Los geht es auch dieses mal mit dem Buch des Monats. Ich präsentiere euch feierlich „Straßensymphonie“ von Alexandra Fuchs.
Hier die Eckdaten:

Das Buch erschien im August 2016 beim Drachenmond Verlag und umfasst 376 Seiten. Alexandra Fuchs ist eine junge Studentin, die in der Nähe von Stuttgart lebt. 2015 gab sie ihr Debüt in Zusammenarbeit mit Jennifer Wolf unter dem Titel „Häkelenten tanzen nicht“
Das Buch kostet 14,90€ als Taschenbuch und 3,99€ als eBook. Beide Formate findet ihr über diesen Link.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen von meiner Rezension zu „Straßensymphonie“.

Der Klappentext

„Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen – das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.

Doch dann kam er. Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin – und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.“

Ich sollte unbedingt lernen die Klappentexte mal wieder vorm Buch zu lesen :‘D
Ich hatte nämlich ursprünglich absolut keine Ahnung, dass es um Gestaltwandler geht und war deswegen anfänglich sehr verwirrt, warum es um eine Katze geht, die vom Hund gejagt wird.
Jetzt, wo ich den Klappentext dazu kenne, ergibt es natürlich sehr viel mehr Sinn.
Finde den Text auch sehr gelungen, er bringt alles auf den Punkt was gesagt werden muss und verrät nicht zu viel.


Das Cover



Ich finds schön. Es hat wieder was vom Drachenmond Verlag, aber irgendwie hab ich bei diesem Cover etwas anderes erwartet, als dann tatsächlich passiert ist. Es sieht mir auch ein wenig zu gekünstelt aus, als ob der Praktikant mal eben mit Photoshop experimentieren durfte.
Ich hoffe, ich greife nicht zu viel voraus, aber die junge Frau auf dem Cover soll bestimmt die Protagonistin Kat darstellen. Verwirrend ist dann aber, warum sie überhaupt eine Gitarre bei sich trägt, denn Kat kann gar keine Gitarre spielen. Blöd. Hätte man vielleicht anders wählen können.
Das Cover ist allgemein sehr düster. Die Stadt im Hintergrund und die einsame Straße find ich klasse, aber auch wieder irreführend, weil sie dort alleine steht, aber sie während ihrer Reise nie alleine ist.

Man merkt es vielleicht an meinen Formulierungen, aber ich tu mich echt schwer mit diesem Cover, weil es einerseits schön aussieht, aber andererseits nichts oder nicht das Richtige ausstrahlt. Ich befürchte, ich bin einfach viel zu verwöhnt was Drachenmond-Cover angeht, da gibt es einfach ein paar so mega hammer Cover, dass es alle anderen, also die Mehrheit, echt schwer hat.



Die Story – Der Schreibstil

Die Story hat eigentlich wirklich gut gestartet. Die Idee mit der Gestaltwandler-Bar fand ich ziemlich gut und die Anspielungen auf Hund – Katzen – Beziehung war erfrischend witzig.
Der Schreibstil war auch sehr flüssig, ließ sich sehr gut lesen und hat dem ganzen Leben eingehaucht.

ABER !!

Das Buch hat schnell einen Wendepunkt gehabt, indem der Handlungsstrang plötzlich ein komplett anderer war als vermutet. Mit anderen Worten: Die Musik kam mir im Buch teilweise zu knapp.
Allerdings gab es trotzdem immer einen Grund für mich weiterlesen zu wollen. Das Buch hat mich irgendwie gefesselt.
Es könnte auch an meiner allgemeinen guten Laune gelegen haben, dass mir das Buch gefällt, ich habe es nämlich während meines Jahresurlaubs auf Zypern am Strand gelesen.
Ein paar Dinge und Situationen waren für mich nicht ganz gelungen formuliert bzw. klangen sehr plötzlich, abgehackt, etc.
Ich finde es gut, dass es kein extremes Schnulzen-Buch ist. Klar, es gibt Romantik, klar, es gibt Pairings, aber das fällt jetzt alles nicht so extrem kitschig und übertrieben ekelhaft süß aus.



Das Ende hat mich etwas überrascht, allerdings hab ich gemerkt, dass ich mit dieser Meinung wohl ziemlich alleine dastehe. Trotzdem bleibe ich dabei, dass es sehr erfrischend war, nicht direkt von Beginn an zu wissen, wer hinter all dem Übel steckt. Natürlich bekommt man irgendwann eine leise Vorahnung, aber es war jetzt kein typischer „Ich habs doch gewusst“-Moment da.

Was mich außerdem an dem Buch begeistert hat, war der Zusammenhalt der Band und die Art und Weise, wie sie miteinander umgegangen sind, in jeder Situation.
Ich liebe solche Gruppendynamiken im Sinne von echter, wahrer Freundschaft.

Alexandras Schreibstil hab ich ja oben schon mal kurz angesprochen. Ich würde gerne mehr von ihr lesen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den 2. Band der Reihe, „Sturmmelodie“, der jetzt im August erscheinen wird.
Ich hoffe sehr, dass ich sie auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober persönlich kennenlernen werde und mir ein signiertes Exemplar abholen kann.
Das wird definitiv ein kleiner Fangirl-Moment :‘D


Fazit

Das Buch ist eine gute Mischung aus Musik, Action und Drama. Ich mochte die Handlung, ich mochte die Grundidee und ich liebe den Schreibstil. Es ist jetzt kein Buch, dass mich absolut vom Hocker gehauen hätte, aber es war definitiv ein Buch, dass mich auf jeder Seite begeistert hat.
Aus diesem Grund gibt es eine Bewertung von 4 aus 5 (:

Rezension "Tintenherz" von Cornelia Funke

Das letzte Buch im Monat Juni: Tintenherz. Ein Buch, dass ich schon sehr sehr lange nicht mehr gelesen habe. Die Tinten-Trilogie hatte mich eher in der Kindheit geprägt. Ich glaube es war auch der Zeitraum indem der Film erschienen ist, also gegen 2008. Das heißt in etwa 10 Jahre ist es mittlerweile her, also höchste Zeit für einen Re-Read. Im Rahmen der Drachenmond Lesechallenge mit dem Monatsthema "Parallelwelten" fand ich das Buch sehr passend und nutzte die Gelegenheit Band 1 nochmal zu lesen und weiß noch nicht in wie weit das ein Fehler gewesen ist.
Viel Spaß beim Lesen meiner Rezension zu "Tintenherz".

Der Klappentext

">>Die Dunkelheit war blass vom Regen und der Fremde war kaum mehr als ein Schatten. Nur sein Gesicht leuchtete zu Meggie herüber.<< Wer ist Staubfinger, der Fremde, wirklich ? Und wer ist Capricorn, wer Zauberzunge ? Antworten findet Meggie in einem alten ligurischen Bergdorf - und in einem Buch."

Na ja... Es ist eben ein Kinderbuch, nicht wahr. Der Klappentext... den hätte man sich vermutlich auch sparen können, die Fragen stellt sich jeder bereits nach dem ersten Kapitel. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf die Gabe von Mo und Meggie eingegangen wird und Bücher im Text eine größere Rolle spielen.
Damals habe ich das Buch gelesen, weil es in meiner Altersgruppe gehypt wurde. Heute hätte ich es vermutlich auch nur gelesen, weil es als deutscher Klassiker gilt.
Ich finde der Text wird dem Buch und der Idee nicht gerecht. Schade eigentlich. Aus Sicht einer Erwachsenen ist der Versuch eher missglückt. Die Sichtweise eines Kindes bzw. der Zielgruppe ist für mich nicht fassbar. Ich weiß nicht ob die heutige Generation Lieder überhaupt Cornelia Funke und ihre Tinten-Trilogie kennt, bei uns war das damals weitverbreitet.
Schade, aber nach über 10 Jahren auch nicht mehr änderbar.

Das Cover





Ich finds gut. Ganz ehrlich. Ich denke, es ist Geschmackssache, aber ich finds toll. Die großen Buchstaben sind defintiv ein Blickfang, die einzelnen Bilder darauf machen um einiges neugieriger auf die Handlung aus der Klappentext und der Titel ist deutlich vom Rest abgehoben. Toll.
Wurde das Buch genau so im Buchladen stehen und die Reihe wäre um einiges unbekannter in Deutschland würde ich es definitiv zumindest erstmal in die Hand nehmen. Manchmal dürfen Bücher bei mir ja auch nur aufgrund ihres Covers einziehen :D
Es steht jetzt gerade neben mir und je länger ich es betrachte, umso besser gefällt es mir. Es bringt mich zum Lächeln. Es weckt Kindheitserinnerungen. Es strahlt eine Eigenart aus, als ob das komplette Buch mit Leben gefüllt ist und es kaum erwarten kann mir seine Geschichten zu offenbaren.
Sehr gute Arbeit.

Die Story - Der Schreibstil

Um es nochmal vorweg zu nehmen: Bei Tintenherz handelt es sich defintiv um ein Kinderbuch. Ich hatte ähnliche Probleme wie bei "Rubinrot" von Kerstin Gier. Es ist mir zu simpel geschrieben. Kindgerecht eben. Als Kind fand ich das Klasse, als Erwachsene habe ich einfach andere Ansprüche an ein Buch, weswegen ich auch nicht weiß, ob es wirklich so gut war das Buch jetzt nochmal zu lesen. Langsam hab ich Angst vor meinem diesjährigen re-Read von Harry Potter, weil ich weiß, dass es mir dort sicherlich ähnlich gehen wird, allerdings liebe ich Hogwarts...die Tintenwelt fand ich nett, aber die habe ich nicht ganz so sehr gehypt.
Trotzdem ist Cornelia Funkes Schreibstil sehr flüssig und bildlich. Die Geschichte strahlt, ähnlich wie das Cover, Leben aus. Die Handlung wurde sehr gut beschrieben. Der Fantasy sind bei Tintenherz keine Grenzen gesetzt.


Die Idee hinter dem Buch liebe ich. Ich wünschte mir auch manchmal, dass ich mir Dinge oder Personen aus Büchern heraus- oder mich hineinlesen könnte. Dennoch ist die Gabe von Mo und Meggie (Ich greif dem ganzen hier jetzt einfach mal vor) und wer weiß wem noch alles, Fluch und Segen gleichzeitig, denn dadurch hat Meggie ihre Mutter verloren.
Eine Entwicklung der Charaktere findet statt, allerdings nicht in unfassbarem Ausmaße. Meggie wird aus ihrer Komfortzone gelockt, Mo ebenso und dabei findet ganz natürlicherweise eine Weiterentwicklung der Charaktere statt, das lässt sich nicht verhindern.
Die Handlung an sich fand ich super. Auch die weiteren Handlungen in den Fortsetzungen find ich klasse, allerdings hätte es an der ein oder anderen Stelle etwas ausgereifter sein können, aber vielleicht darf man wirklich nicht zu viel von einem Kinderbuch erwarten.

Fazit

Tintenherz wird immer ein Buch sein, dass mich an meine Kindheit erinnert. Die Handlung ist gut, aber nicht ausgereift. Die Charaktere sind einfach gestrikt, die Story teilweise vorausschaubar. Trotzdem gehört Tintenherz für mich zu den guten deutschen Büchern. Auf jeden Fall empfehlenswert für Kinder im Alter von etwa 10-12 Jahren, für Erwachsene vielleicht ein wenig zu einfach. Trotzdem fand ich es noch besser als "Rubinrot". Das Buch krieg von mir 3,5 von 5 Punkten (:

Rezension "Spiegelstaub" von Ava Reed

Nach "Spiegelsplitter" ist "Spiegelstaub" der zweite und letzte Teil der Spiegel-Saga von Ava Reed. Nachdem ich im März bereits Teil 1 gelesen habe, war ich nun sehr gespannt auf Band 2. Vor allem war ich gespannt, ob die meine Kritikpunkte zum Band 1 im 2. Band eventuell verbessert wurden, man wächst ja im Laufe seiner Autoren-Laufbahn und verbessert sich an verschiedenen Geschichten.
Ich möchte jedoch nicht zu viel im vornherein verraten, also wünsche ich euch an dieser Stelle nur noch viel Spaß mit meiner Rezension zu "Spiegelstaub".
Wer meine Rezension zum 1. Band noch einmal lesen möchte, die findet ihr hier.
Auf Grund der ähnlichen Cover verzichte ich bei dieser Rezension wieder auf einen Kommentar.



Der Klappentext

"**Folge deiner Bestimmung…**
Lange schon dauert der Kampf gegen die Wesen der Fantasie. Und noch immer muss Caitlin lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl jegliche Verbindung zur Spiegelwelt zerstört wurde, ist sie noch nicht in Sicherheit. Denn Finn, der Spiegel ihrer Seele und Caitlins wahre Liebe, hat ihr verschwiegen, dass der Magier Seth möglicherweise aus Scáthán entkommen konnte. Ihrer Bestimmung folgend, macht sie sich gemeinsam mit ihm und ihren Freunden auf den Weg in die Heimat ihrer Mutter. An den Ort, an dem das Leben begonnen hat. Doch alles was lebt, kann auch sterben…"

Nach dem Ende von "Spiegelsplitter" war ich schon seeeeehr gespannt was im 2. Band passieren würde, da ja, wie im Text auch beschrieben, jegliche Verbindungen zur Spiegelwelt durch das Opfer von Caitlins Mutter vollkommen ausgelöscht wurden.
Ich finde auch, dass er der Klappentext ganz gut auf den Punkt bringt. Er ist nicht irreführend und verrät nicht zu viel. Ideal.
Bei dem letzten Satz hab ich allerdings schon wieder Bauchschmerzen bekommen, weil Ava ja irgendwie teilweise ziemlich mordlustig ist was ihre Charaktere angeht :D Ja, ich bin noch immer traumatisiert von Mondprinzessin, aber das wird schon wieder.

Die Story - Der Schreibstil

Wie bereits in "Spiegelsplitter" wird auch die Story in "Spiegelstaub" abwechselnd aus der Sicht von Cat und Finn erzählt. Was mir jedoch relativ zeitig positiv aufgefallen ist: Im Gegensatz zu ihrem Debüt-Buch hat Ava im 2. Band auf die Wiederholungen der Handlung aus jeweils der anderen Sicht verzichtet, so dass die Story dieses Mal viel flüssiger verlief. Ich liebe Avas Schreibstil. Ich finde es absolut erstaunenswert, wie sie es jedes Mal schafft ihre Geschichten so voller Leben und Farben zu füllen. Bei Ava habe ich immer das Gefühl Teil der Handlung zu sein.

 
Weiterhin positiv aufgefallen ist mir die Entwicklung der Protagonistin Caitlin. Nachdem sie den Tod ihrer Mutter verdauen muss, stürzt sich kurz darauf zusammen mit Finn und ihren Freunden, unter anderem auch dem Fuchs Kohana, in neue Abenteuer, bei denen sie in die Welt ihrer Mutter eintauchen muss. Der Magier Seth ist aus Scárthán entkommen und stellt die Gruppe vor neue Herausforderungen. Dabei übernimmt Cat einen sehr viel aktiveren und eigenständigeren Part, als noch im 1. Band. Weiterhin ist sehr spannend gewesen zu verfolgen, wie Cat mit ihren eigenen neuen Kräften lernt umzugehen.
Absolut herzzerfließend fand ich wieder Finn. Ich würde gerne von einem Mann so  geliebt und vergöttert werden, wie Cat von ihrem Finn. Eindeutig ein heißer Anwärter auf die Position "Book-Boyfriend", aber vielleicht verteil ich diese Position auch einfach endlich mehrfach...bei den ganzen Traumtypen kann man sich ja nicht entscheiden :'D
Zurück zum Buch: Nachdem mir Band 1 also schon sehr gut gefallen hat find ich BAnd 2 einfach Bombe. Die kleinen Punkte die ich bei Band 1 bemängeln mussten waren hier schon nicht mehr vorhanden. Ich finde es wirklich schade, dass ich nach "Spiegelstaub" die Welt von Cat und Finn verlassen muss, aber irgendwann sind Geschichten einfach auserzählt.

Fazit

Im Gegensatz zu anderen Ava-Büchern hat mich auch dieses Buch eher zum Lachen als zum Weinen gebracht, was wirklich eine willkommene Abwechslung ist. "Spiegelstaub" ist noch eine Stufe stärker als "Spiegelsplitter", was ich so nicht erwartet hätte und was mich sehr positiv überrascht hat.
Da ich für Band 1 keine Bewertung abgegeben hat ist es jetzt wirklich schwer eine Punktzahl zu verkünden... aber ich denke mit einer 4 von 5 ist das Buch an einer guten Position, die noch über- und unterbietbar ist. Höheres Mittelfeld oder hintere Spitze sozusagen.
Ich bin sehr gespannt, da ich weiß, dass Ava mometan an einem neuen Buch sitzt. Ich kann es kaum erwarten mehr von ihr zu lesen. 

Rezension zu "Rebell - Gläserner Zorn" von Mirjam H. Hüberli

Meine Lieben, erstmal möchte ich mich bei euch entschuldigen, dass ihr den ganzen Juni nichts von mir gehört habt. Ich hatte eine kleine Leseflaute und dann war ich die letzten zwei Wochen im Urlaub. Deswegen habe ich im Juni auch nur 3 Bücher gelesen. Die Rezensionen kommen alle im Laufe des heutigen und morgigen Tages.
Ich beginne mit dem Monatsbuch im Juni "Rebell". Kurz zur Erinnerung. Das Motto im Juni war "Parallelwelten". Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen (:

Der Klappentext


"Manche Träume entführen uns in eine Welt,  die wir noch nie zuvor betreten haben.
Und obwohl sie uns fremd ist, kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.
Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein…"

Ich muss zugeben, dass ich Klappentext nicht kannte. Wie bei allen Monatsbüchern lese ich die Bücher einfach nur genau deswegen: Weil es die Monatsbücher sind :D
Hätte ich den Klappentext gelesen wäre meine Erwartungen vielleicht etwas runtergeschraubt wurden, denn die Idee mit dem Spiegelbild im Auge klingt sehr interessant...aber der Rest ist na ja..eher solala...so wie das ganze Buch, also widerrum sehr passend.
Der erste Satz des Textes ergibt für mich, nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, absolut keinen Sinn, denn Willow träumt nicht und die Geschichte passiert auch nicht im Traum. Willow träumt auch nicht von dieser Spiegelwelt oder ähnliches, also frage ich mich was sich die Autorin dabei wohl gedacht haben muss.
Wie ihr vielleicht merkt hat mich das Buch nicht sonderlich überzeugen können, aber zuerst wollen wir über das Cover reden (:

Das Cover


Seht euch an. Seht euch einfach nur mal ganz kurz eine Minute in Ruhe an.
Das, meine lieben Freunde des Lesens, nenne ich mal ein Cover. Vergesst den Klappentext, bei diesem Cover + Drachenmond Verlag dahinter hätte ich im Laden sofort zugegriffen. Die pink-blauen Elemente (für mich sind rosa und pink dasselbe, nur um es vorweg zu nehmen :D) harmonieren ganz wunderbar und sind doch ganz gegensätzlich. Der Spiegel in der Mitte...verdammt ich will diesen Spiegel haben :O Ich liebe solche schnörkeligen kitschigen Dinge. Die Edelsteine müssten jetzt nicht unbedingt sein, aber ein bisschen bling bling schadet auf einem Cover nun mal nie. Ich bin sooooo verliebt in dieses Cover. Sollte Mirjam auf der Buchmesse in Frankfurt dieses Jahr dabei sein werde ich mir ein Plakat von diesem Cover signieren lassen und es irgendwo aufhängen und das soll was heißen, denn eigentlich bin ich aus dem "Poster-an-die-Wand-kleistern" Alter raus und halte davon auch nicht mehr so viel :D Aber bei Rebell wurde wirklich wahnsinnig gute Arbeit geleistet. Wow.

Die Story - Der Schreibstil 

*seufz* Na gut, auf gehts:
Alsoooo....das Buch war für mich...anstrengend. Kein Horror, aber anstrengend und ich verstehe den Hype darum wirklich nicht. Mit dem Schreibstil hatte ich wirklich meine Schwierigkeiten. Schon bei den Leserunden auf Instagram (@drachenmond_lesechallenge) hatte ich gesagt, dass ich hier wirklich Probleme hatte mir die Story vor meinem inneren Auge bildlich vorzustellen. Die meiste Zeit herrschte in meinem Kopf eher reges Chaos. Viele Dinge wurden mir zu kurz abgespeckt oder gar nicht beschrieben (Ich versteh zum Beispiel bis heute nicht wirklich warum die Rebellen existieren und so weiter und so fort), andere Sachen hingegen wurden mir viiiiel zu detailliert betrachtet (Mit anderen Worten: Wenn ich zeichnen könnte, könnte ich euch Willows Kleid im Schlaf bis ins kleinste Detail nachzeichnen)

Ich fand außerdem ein paar Stellen seltsam, die bis zum Ende des Buches nicht aufgeklärt worden, allerdings rechne ich damit, dass sich viele Dinge im 2. Band regeln werden, blöd, dass ich den vermutlich nicht lesen werde, dafür hab ich mich doch zu sehr durch Band 1 geschleppt.
Das ist alles kein persönlicher Angriff gegen Mirjam. Viele Leute lieben ihre Bücher, aber Geschmäcker sind zum Glück verschieden und mich berührt ihr Schreibstil einfach nicht, trotzdem zolle ich ihr den größten Respekt, dass sie sich an so ein wahnsinnig schwieriges Thema wie die Parallelwelt hinter den Spiegeln getraut hat. *verneigt sich*

Mit Bo hatte anfänglich auch meine Probleme. Ein arroganter Kotzbrocken durch und durch, mehr war für mich nicht. Auch bis zum Ende ging er mir eher auf die Nerven, aber vielleicht würde sich das ändern, wenn die Verbindung zu Willow und das fehlende Spiegelbild in seinen Augen endlich mal erklärt werden würde.
Noah hingegen fand ich eher seltsam, trotzdem war ich an einer gewissen Stelle schon etwas traurig und entsetzt seines Wesens, ihr werdet wissen welchen Part ich meine, wenn ich das Buch selber gelesen habt (;

Sehr schwierige Charaktere. Sehr schwieriger Storyverlauf. Sehr schwieriger Schreibstil.

Fazit

"Rebell - Gläserner Zorn" wird von vielen gehypt, aber ich verstehe nicht wieso. Das Buch ist chaotisch, hat irgendwie nicht durchgehend einen roten Faden und die Charaktere verlieren sich zwischendurch immer wieder. Das einzig richtig gute an dem Buch war die Idee mit der Parallelwelt dahinter und das Ende, aber nicht, weil das Buch zu ende war, sondern weil das Ende wahnsinnig weit offen ist und ich fast schon überlegt bin den zweiten Band zu lesen um vielleicht endlich Licht ins Dunkel zu bringen. Das hatte ich schon mal...bei der After-Reihe. Ich habe Band 2 bis heute nicht zu Ende gelesen und ich hab ehrlich Angst, dass das bei der Rebell-Reihe von Mirjam ähnlich ablaufen würde. Vielleicht hab ich irgendwann aber nichts mehr zu lesen *kurzer Lacher* oder einfach Lust drauf und fange doch noch mit dem zweiten Band an.
Das Buch war also eher durchwachsen. Es tut mir im Herzen weh, aber das Buch kriegt von mir leider nur eine 2,5 von 5 Punkten.

Rezension zu "Paper Prince" von Erin Watt



Vorletzte  Rezension des Monats Mai. Ich danke der lieben Carla, Teamleiterin der Phönixe, dass mir 3 Tage Schonfrist eingeräumt wurden um die letzten beiden Rezensionen zu verfassen, unter der Woche hatte ich es einfach nicht mehr geschafft. Dieses Mal übergehe ich den Punkt „Cover“, weil sich die Cover der Paper-Reihe alle sehr ähneln und es blödsinnig wäre jetzt 3mal in etwa das selbe zu schreiben, nur um die Rezension zu verlängern. Stattdessen möchte ich den Punkt „Fortsetzung“ einbinden, indem ich euch erzähle, wie gelungen ich das Buch als 2. Band der Paper-Reihe finde und wie fließend der Übergang von Paper Princess war.
Für all diejenigen, die bisher vielleicht noch keine Bücher der Reihe gelesen haben oder Band 1 noch nicht beendet haben:
Es kann durchaus vorkommen, dass ich auf manche Dinge, die Ende des 1.
Bandes passieren vorgreifen muss, da die Bücher handlungstechnisch einfach aufeinander aufbauen. Solltet ihr also noch nicht im Bilde über das Ende von Band 1 sein dann kündige ich hiermit ganz fett SPOILER !!!!!!! an, falls doch einige Dinge gesagt werden, die sich erst im Laufe von Band 1 entwickelt habe.
Genug der Worte, Taten warten: Viel Spaß beim Lesen meiner Rezension zu „Paper Prince“.

Der Klappentext

„Seit Ella in die Villa der Royals gezogen ist, steht das Leben dort auf dem Kopf. Durch ihre aufrichtige Art hat sie so manches Herz erobert – vor allem das von Reed. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter kann der attraktivste der fünf Royal-Söhne echte Gefühle zulassen. Wie groß seine Liebe ist, merkt er allerdings erst, als es zu spät ist: Nach einem Streit verschwindet Ella spurlos. Und er trägt die Schuld daran. Seine Brüder hassen ihn dafür, doch er hasst sich selbst am meisten. Wird er Ella finden und ihr Herz zurückerobern können?“

Dieser „Streit“ passiert mehr oder minder schon am Ende des 1. Bandes, wodurch ich nochmal betonen möchte, dass ich hier ab und an einfach ein paar Dinge aus Band 1 vorgreifen muss. Ich würde das ganze zwar nicht als „Streit“ betiteln, aber es ist ein schönes neutrales Wort, das nicht zu viel verrät, also bleiben wir doch einfach dabei.
Ich finde, der Klappentext ist ziemlich gut gewählt, weil er den Lesern, die ihn vielleicht lesen bevor Band 1 gelesen wurde nichts Entscheidendes verrät. Dass Reed und Ella Gefühle füreinander entwickelt werden war für mich eigentlich schon nach dem Klappentext von „Paper Princess“ klar. So ist das halt bei Romanzen.
Ich finde es allerdings sehr gewagt Reed als „attraktiven der fünf Royal-Söhne“ darzustellen. Jeder hat seine eigene Fantasy und jeder hat sein eigenes Bild von den fünf Söhnen und für mich Reed zum Beispiel nicht der attraktive Royal-Sohn in meinem Kopf. Das ist jetzt vielleicht kleinlich, aber mit solchen Superlativen wäre ich immer vorsichtig, Bücherfreaks haben dann schnell den Drang ihre Book-Boyfriends zu verteidigen :D Vielleicht verrate ich euch noch im Laufe der Rezensionen zur Paper-Reihe, wer mein Lieblings-Royal ist.



Die Story – Der Schreibstil

Zum Schreibstil hab ich bereits bei „Paper Princess“ etwas gesagt und habe damals ja auch schon leicht vorgegriffen, dass mir auch der Schreibstil von Band 2 und 3 sehr gut gefallen hat. Es ist also Gott sei Dank mal eine Reihe, die nicht von Band zu Band schlechter wird.
Mir ist vor allen Dingen aufgefallen, dass jedes Buch ein zentrales Thema hat um das sich die Handlung dreht.
Wie der Klappentext bereits vorgreift haut Ella im 2. Band ab und indem Moment hab ich ganz kurz meinen Respekt vor ihr, den sie sich mühsam aufgebaut hat im 1. Band, verloren, denn ich finde abhauen ist die feigste Variante die man wählen kann wenn es problematisch wird. Ich denke, dass sie aber nicht viel dafür kann, schließlich ist ihre Mutter ständig „abgehauen“ als es mit ihrem aktuellen Lover nicht mehr funktioniert hat und für Ella ist verschwinden einfach die einzige Option. Der einzige Ausweg.
Reed hingegen verliert seine harte Schale, weil ihn Ellas Verschwinden psychisch einfach so fertig macht, dass er nicht mehr klar denken kann.
Genauso stell ich mir Reed Royal kurz nach dem Tod seiner Mutter vor.  
Die Einheit "Royal-Brüder" kriegt auch einen ziemlichen Knacks und es scheint, dass die Brüder ohne Frau nicht leben kann und Ella nach dem Tod der Mutter das neue Bindeglied geworden ist, dann nun einfach weggebrochen ist. Diskussionsfähig ob das so übertrieben dargestellt werden muss, aber das ist subjektiv zu betrachten. 

Paper Prince als Fortsetzung...

Der Übergang von Paper Princess ist fließend. Man hätte die drei Bücher auch einfach in einem Monster-Buch zusammenfassen können. Der Anfang liest sich nicht wie ein neues Band, sondern wie ein einfaches neues Kapitel, was ich allerdings eher gut finde. Ansonsten nimmt das Drama irgendwie von Band zu Band noch mal zu und die Bücher werden immer realitätsferner, denn so viel, die Krönung kommt dann am Ende von Band 2 und im 3. Teil der Trilogie, aber dazu mehr in der Rezension zu "Paper Palace" die höchstwahrscheinlich heute Abend folgen wird.
  

Fazit

Als erstes möchte ich mal sagen, dass ich es verdammt schwierig finde eine Rezension für eine Trilogie direkt hintereinander zu schreiben. Jedenfalls für mich. Ihr merkt auch, dass die Rezension extrem kurz ausgefallen ist. Ich denke, dass Paper Prince eine erfolgreiche Fortsetzung ist, aber dennoch hat mir der 2. Band schon nicht mehr ganz soo gut wie der 1. Band gefallen. Lesezeit: 1,5 Tage. Die Entwicklung der Charaktere, vor allem Ella und Reed ist an manchen Stellen fragwürdig und die Handlung driftet allmählich in den Drama-Himmel ab. 4,5 von 5 Punkten

Vorbereitungen für Frankfurter Buchmesse 2017

Hallo meine Lieben, leider war es seit August sehr ruhig hier, das tut mir wirklich leid, aber ich musste eine wissenschaftliche Arbeit fü...