Rezension zu "Rubinrot" von Kerstin Gier

Nachdem ich mir die Filme bereits mehrfach angesehen habe und mir von allen Seiten gesagt wurde, dass die Bücher ja um Welten besser seien als die Filme (wie immer also) stand so ziemlich fest, dass "Rubinrot" auf meine 17für2017-Liste kommen muss.

Der Klappentext

"Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die Jahrtausendwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert"

Der Klappentexte hätte mich schon mehr angesprochen, auch wenn ich mir etwas anderes unter dem letzten Satz vorgestellt hätte als es letztendlich im Buch geschieht. Letztendlich hat der Klappentext für mich keine besondere Rolle gespielt, da ich durch den Hype die Filme schon an einem Tag gesuchtet habe.


Das Cover

Ich weiß ganz ehrlich nicht, was alle an diesem Cover so toll finden, ich finde es furchbar. Ja, vielleicht ist es besser als die Film-Cover, aber hätte ich die Reihe nicht gekannt und unbedingt lesen wollen hätte mich das Cover im Laden abgeschreckt es zu kaufen. Ich glaube die Edelstein-Triologie kommt damit offiziell auf meine "Worst Cover"-Liste. Damit kann das Buch also schon mal nicht punkten.



Die Story - der Schreibstil

Die Story an sich find ich belustigend und wahnsinnig spannend. Ich beneide Autoren, die sich an so ein heikles Thema wie die Zeit herantraue, da so viele Faktoren beachtet werden müssen, wie z.B. Ereignissveränderungen, Doppelte Anwesenheit, usw.
Schon damals bei Harry Potter fand ich die kleinen Zeitreisen von Hermine mit dem Zeitumkehrer wahnsinnig spannend.
Mit dem Schreibstil hatte ich anfänglich meine Probleme, da das Buch sehr simpel geschrieben ist und eher die Altersklassen 10-14 ansprechen wird. Ich als 20-jährige fand es teilweise zu schlicht formuliert, aber ich muss dazu sagen, dass ich mich schnell an den Schreibstil gewöhnt und die Einfachheit des Textes irgendwas ausgeblendet habe. Alles in allem ein wirklich unterhaltsames Buch.


Vergleich Buch-Film

Ob ich jetzt sagen könnte, dass das Buch soooo viel besser ist als der Film ist fragwürdig. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ich die Filme nicht schlecht fand. Typische deutsche Produktion eben. Einige abweichende Stellen find ich natürlich erstmal verwirrend, aber irgendwie kommt es mir auch so vor, als wäre im Film viel mehr Inhalt als im Buch. Ich werd mir den ersten Teil wohl heute Abend noch einmal ansehen. Ich finde aber, dass die Filme schon wirklich nah an die Vorlage des Buches kommen.

Fazit

Alles in allem werde ich die Reihe natürlich zu Ende lesen und finde die Bücher auch nicht wirklich schlecht. Da gibt es wirklich schlimmere Bücher, durch die man sich eher quälen muss. Ich würde das Buch als schlicht aber unterhaltsam beschreiben, mit einem ordentlichen Schuss Geschichts-Nachhilfe. Freue mich schon sehr auf "Saphirblau".

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